Das Johanniskraut
(Hypericum perforatum)

Johanniskraut (Hypericum perforatum) gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen Europas. Schon Hippokrates nutzte es um 400 v. Chr., später beschrieb Paracelsus seine Wirkung ausführlich. Beim Zerreiben tritt ein tief roter Saft aus, der in der Heilkunde als besonders wertvoll gilt und, der auf die wertvollen Inhaltsstoffe hinweist.
Wirkstoffe – das Geheimnis hinter der Heilkraft
Die Wirkung des Johanniskrauts beruht maßgeblich auf zwei Inhaltsstoffen:
• Hypericin
• Hyperforin
Zusätzlich sind verschiedene Flavonoide enthalten, die entzündungshemmend und antioxidativ wirken. Besonders in den letzten drei Jahrzehnten hat das Johanniskraut ein regelrechtes Comeback erlebt – vor allem als Phytotherapeutikum zur oralen Anwendung bei leichter bis mittelgradiger depressiven Verstimmung zeigt es vergleichbare Effekte wie Standard-SSRI-Antidepressiva bei weniger Nebenwirkungen (1).
Johanniskrautöl – ein bewährtes Naturheilmittel in der äußeren Anwendung

Daher eignet sich Johanniskrautöl hervorragend zur Behandlung von:
• Schürfwunden
• kleineren Hautverletzungen
• Hautverbrennungen
• Sonnenbrand
Unterstützung bei Muskel- und Gelenkbeschwerden
Als Einreibung bei rheumatischen Beschwerden oder zur Sportmassage wird Johanniskrautöl geschätzt, weil es die Durchblutung fördert und dadurch die Regeneration von Muskelgewebe unterstützen kann. In der Praxis zeigt sich oft eine deutliche Verbesserung der Beweglichkeit und eine Reduktion von Verspannungen.